RAESFELD (pd). Zum 24. Mal hatte der Lions Club Borken zum traditionellen Moosdinner in den Rittersaal des Raesfelder Schlosses eingeladen. Wie üblich übernahmen die Mitglieder des Clubs die Bewirtung der mit 130 Gästen ausgebuchten Veranstaltung, heißt es in einer Mitteilung.
Das Moosdinner sei eine der Veranstaltungen im Jahr, unter anderem neben den Aktionen Adventskalender, Nachbarn helfen und Weihnachtsmarkt, mit denen der Lions Club Borken für unterstützenswerte Projekte Spenden sammelt. In diesem Jahr erläuterte Lions-Präsident Dirk Langela, dass der Erlös des Moosdinners der eigenen Lions Acticvity „Löwenkinder“ zu Gute kommen wird. Zuschüsse für Klassenfahrten, Unterstützung bei der Schulverpflegung, Gutscheine für Bekleidung, Förderung besonderer Begabungen, dass seien nur einige der Aspekte, die durch „Löwenkinder“ unbürokratisch gefördert werden. Dabei entscheiden die Lehrer mit dem Förderverein in Eigenverantwortung, wer förderwürdig ist. So gibt es keine umständlichen Antragsverfahren, sondern es wird gemäß der Bedürftigkeit entschieden.
Fördervereine können Mittel abrufen
Die Fördervereine selbst können rollierend bei Bedarf die Mittel abrufen. Bereits 27 von 29 Schulen aus Borken und dem Umkreis nehmen inzwischen an der Initiative teil. Mehr als 50.000 Euro wurden in den vergangenen Jahren auf diesem Wege zur Verfügung gestellt. Erfreulicherweise werden ein paar tausend Euro durch die Veranstaltung dazu kommen, heißt es weiter.
Referent beim Moosdinner war Prof. Christian Solmecke, der als einer der bekanntesten Medienanwälte in die rechtlichen Probleme von Künstlicher Intelligenz (KI) einführte und Chancen und Risiken anschaulich dargelegt habe. Dabei wies er auch auf die Verpflichtungen hin, die Unternehmen aufgrund des AI Act einhalten müssen. Das Thema habe auch nach dem Essen für ausführliche Diskussionen gesorgt.
Borkener Zeitung vom 12.02.2026



